Feine Jausenidee aus dem Mühlviertel erobert den Markt

Aus dem Hause Neuburger in Ulrichsberg stammt neben dem traditionellen Neuburger eine neuartige Idee. Die “feine Jause” von Neuburger kombiniert Neuburger mit Gemüse und Obst von ausgewählten Landwirten und kreiert dadurch ein kleines, köstliches Jausenpaket der Extraklasse. Beworben wird die Markteinführung mit einer Word-of-Mouth-Kampagne, bei der 1.000 Testpersonen in Wien die feine Jause verkosten und im Freundeskreis bekannt machen. Fotos und ein Kurzfilm präsentieren die einzigartige Jausenpackung im Internet.

Neuburger in Kombination mit Obst, Gemüse oder Käse als "feine Jause" erhältlich. Quelle: Neuburger

Vor über 100 Jahren siedelte sich die Familie Neuburger aus Fürstenhut in Böhmen im Mühlviertel an. Die Familie betrieb eine Landwirtschaft in Ulrichsberg. Im Jahr 1919 eröffnete der Sohn eine Fleischhauerei und ein Gasthaus. Ab 1945 wurde in der zweiten Generation Fleisch bis nach Wien verkauft. Im Jahr 1948 entwickelte Hermann Neuburger das Neuburger-Rezept. Seither wurde die Produktion laufend erweitert. Nach und nach konzentrierten sich die Fleischhauer auf den Neuburger und gaben die Landwirtschaft auf. Der Neuburger wurde zur Marke. Im Jahr 1980 dehnten die Mitarbeiter den Verkaufsraum aus und lieferten den Neuburger nach ganz Oberösterreich.

Hermann Neuburger junior übernahm 1986 in dritter Generation die Fleischerei. Er konzentrierte sich auf den Neuburger, verpachtete das Detailgeschäft und beendete die Produktion der übrigen Wurstwaren. Kurz darauf wurden Wien und Salzburg mit dem Neuburger beliefert. Seit 1995 ist Neuburger in ganz Österreich erhältlich. Rund 50 Mitarbeiter arbeiten täglich ab fünf Uhr früh in dem modernen Fleischbetrieb. Neuburger will einzigartig sein und bleiben, daher konzentriert sich das Team auf nur ein Produkt. Neben der besonderen Backform des Neuburgers, unterscheidet ihn die Qualität von herkömmlichen Leberkäse. Neuburger besteht aus zwei Dritteln aus österreichischem Rindfleisch und einem Drittel aus AMA kontrolliertem Schweinefleisch.

Seit Kurzem ist der Neuburger in Kombination mit Gemüse, Obst und Käse als feine Jause erhältlich. Die frischen Zutaten bereichern den Snack zwischendurch und erleichtern das Einkaufen. Derzeit sind die Sorten “Apfel-Karotte-Frischkäse”, “Parmesan und Antipasti” sowie “Tomaten und Käse” bei ausgesuchten Händlern erhältlich.

Link: Neuburger

Erfolgreiche Lehrlinge sind die Mitarbeiter von morgen

Im Mühlviertel bilden derzeit 1360 Betriebe Lehrlinge aus. Auf eine qualitativ hochwertige Lehrlingsausbildung wird besonders Wert gelegt. Die Bedeutung der Nachwuchskräfte für den Fortbestand des Betriebes ist dem Arnreiter Familienunternehmen M-TEC deutlich bewusst. Eine Lehrlingsoffensive soll Lehrlingen ausgezeichnete Lehrplätze bieten und dem Betrieb neue Mitarbeiter sichern.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer würdigt den Erfolg der Lehrlinge.

Die M-TEC Energie.Innovativ GmbH, vormals M-TEC Mittermayr GmbH, verbessert durch innovative Entwicklungen im Bereich der Wärmepumpen, Kältetechnik, Wärmerückgewinnung und Lüftung den Ressourceneinsatz im eigenen Haus oder im Unternehmen. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklungsarbeit werden die Technologien ständig verbessert. „Wir setzen auf ökologische Nachhaltigkeit: Mit energieeffizienten Lösungen übernehmen wir gemeinsam mit unseren Kunden Verantwortung für die Umwelt und unsere Mitmenschen“, so Dominik und Klemens Mittermayr, Geschäftsführer von M-TEC.

Bereits seit 1979 vertreibt M-TEC Wärmepumpen zum energieeffizienten Heizen und ist somit Vorreiter und Spezialist auf diesem Gebiet. Ebenso in den Bereichen Lüftungstechnik, Fotovoltaik und Kältetechnik überzeugt M-TEC mit qualitativen Produkten und Leistungen. Um diese Qualität fortführen zu können, bildet M-TEC die Fachkräfte der Zukunft aus. Das Familienunternehmen beschäftigt derzeit 56 Mitarbeiter, davon sind 20 Prozent Lehrlinge. Besonders freut sich das Unternehmen mit Daniel Weidinger und Hannes Schneeberger, die die Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung bestanden haben.

Drei weitere Lehrlinge – Stefan Leibetseder, Klaus Walchshofer und David Küblböck – erzielten einen guten Erfolg bei ihrer Lehrabschlussprüfung. Derzeit absolvieren weitere junge Mitarbeiter eine Lehre als Bürokauffrau, in der Installations- und Gebäudetechnik, als technische Zeichner oder in der Kältetechnik.

Link: M-TEC

Künstler lassen sich von der Umgebung inspirieren

Das Mühlviertel lädt nicht nur zum Entspannen ein, sondern dient der Inspiration zahlreicher Künstler. Die sanften Hügel und die Granitlandschaft sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Künstler schätzen die Ruhe abseits vom Trubel und der Hektik der Großstädte.

Laut Statistik Austria waren 58.900 Erwerbstätige im Jahr 2008 in Kulturberufen tätig. Dies entsprach einem Anteil von 1,4% aller Erwerbstätigen in Österreich. Die größte Gruppe der Kulturberufe bilden Schriftsteller, bildende und darstellende Künstler mit 32.900 Erwerbstätigen. Darunter sind fast 14.000 Autoren, Journalisten und andere Schriftsteller, 7.000 sind Bildhauer, Maler und verwandte Künstler und nicht ganz 6.000 Erwerbstätige arbeiten als Komponisten, Musiker und Sänger. Das Mühlviertel ist die Wahlheimat vieler Künstler, da die weite grüne Landschaft zum Verweilen einlädt.

Im Mai wird Franz Wimberger die Ausstellung "Liabs Mühlviertel" gemeinsam mit Manuela Eibensteiner und ihren Kunstwerken im Kernlandmuseum in Lasberg eröffnen.

Im Jahr 2010 siedelte Malcolm Poynter von London nach Schlägl um. Neben internationalen Künstler schaffen auch Einheimische großartige Werke wie Manuela Eibensteiner. Sie arbeitet in ihrer Handwerksstube in der mittelalterlichen Stadt Freistadt. Ihre Liebe zur Kunst und zum Malen entwickelte Manuela Eibensteiner bereits in jungen Jahren. „Die Faszination der Farben, deren Ausdruckskraft fesselten mich, der Drang nach mehr Wissen führte mich zu zahlreichen Kursen und Gesprächen, wo ich mir die verschiedensten Techniken aneignen konnte,“ so Manuela Eibensteiner.

Die Künstlerin lässt das Handwerk der Hinterglasmalerei und der Hohlglasmalerei wieder aufleben. Sicher im Umgang mit verschiedensten Techniken wie Öl, Acryl und Kohle kombiniert sie die Farben und Materialien auf verschiedenen Untergründen wie Papier, Holz, Karton, Leinwand, Stoff oder Leder. „Die grösste Hinterglasbildersammlung von ganz Europa befindet sich im Museum von Freistadt,“ sagt die gebürtige Mühlviertlerin stolz. Neben Hinterglasbildern zieren Wanduhren, Glaskugeln, Glasglocken, Glaspokale, Holzwaren, Keramikwaren, bemalte Kerzen, Keramik- und Glasschmuck, Mühlviertler Granitschmuck und außergewöhnliche Produkte wie Milchkannen, Holzschaffeln, und bemalte Fensterscheiben die Werkstatt.

Jedes Handwerksstück ist ein Unikat. Das Interesse an der Mühlviertler Künstlerin ist groß. Die nächsten Ausstellungen sind bereits in Planung. Im Februar stellt Manuela Eibensteiner in der Gallery Steiner in Wien aus. Im Mai eröffnet der Ehrenbürger Franz Wimberger die Ausstellung mit dem Titel „Liabs Mühlviertel“ im Kernlandmuseum in Lasberg.

Link: Altstadt Atelier

Die Marienschwestern sorgen seit 150 Jahren für Kurtradition

Im Jubiläumsjahr 2011 feierten die Marienschwestern ihr 150-jähriges Bestehen und 100 Jahre Kneipp Tradition. Die Betreiber der Häuser wurden mit zahlreichen Preisen gesegnet. Somit war 2011 ein “ausgezeichnetes” Jahr für die Kneipp Traditionshäuser der Marienschwestern.

Im Februar 2011 wurde den Kneipp Traditionshäusern Bad Mühllacken, Aspach und Bad Kreuzen im Linzer Rathaus das Gütesiegel des Österreichischen Netzwerks Betriebliche Gesundheitsförderung für die Jahre 2011 bis 2013 verliehen. Der Hauptteil der betrieblichen Gesundheitsarbeit wurde direkt von engagierten Mitarbeitern aus und in den Häusern geleistet. Auch in Zukunft ist die Qualität der betrieblichen Gesundheitsförderung garantiert.

Den Preis nahmen entgegen .v.r.: Betriebsleiter Bad Kreuzen Friedrich Kaindlstorf, Gerlinde Hackl, Sr. Oberin M. Christiane Reichl, Geschäftsführer der Kurbetriebe der Marienschwestern Direktor Hans Hermann.

Schon lange bemühen sich die Kneipp Traditionshäuser im Rahmen der sinn- und werteorientierten Unternehmensführung um die Schaffung und Erhaltung eines gesunden und guten Arbeitsklimas. Die dadurch gewachsene Begeisterung der Mitarbeiter für ihr Haus, wissen auch die Gäste zu schätzen. Im April 2011 wurden die gesamten Kneipp Kurbetriebe der Marienschwestern vom Karmel in den Räumlichkeiten der OÖGKK für ihr hervorragendes Engagement im betrieblichen Gesundheitsmanagement-Bereich „Psychische Gesundheit“ ausgezeichnet.

„Work. In tune with life. Move Europe“ ist eine europaweite Kampagne, die in Österreich von den Regionalstellen des Österreichischen Netzwerks Betriebliche Gesundheitsförderung getragen und unterstützt wird. Durch Befragung der Mitarbeiter und anschließende persönliche Interviews wurde u.a. das Kneipp Traditionshaus Bad Mühllacken als „Beispiel guter Praxis / Model of good practice (MOGP)“ herausgehoben.

Der Staatspreis Tourismus 2011 des Wirtschafts- und Tourismusministeriums stand heuer unter dem Motto „Innovative Mitarbeiterführung und -entwicklung“. Bei der Preisverleihung im September 2011 in Salzburg konnten die Kneipp Traditionshäuser Bad Mühllacken, Aspach und Bad Kreuzen den Sonderpreis für Unternehmensführung mit Sinn und Werten entgegennehmen.

Im Oktober 2011 wurde den Kneipp Traditionshäusern der erstmals verliehene Innovationspreis „Brilliance“ der oberösterreichischen Wirtschaftskammer überreicht. Tourismuslandesrat Viktor Sigl und WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner fanden den Ideenreichtum der Kneipp Kurbetriebe dieser hohen Auszeichnung würdig. Das Kneipp Traditionshaus Bad Kreuzen erhielt in der Kategorie Tourismus-Gastronomie den BezirksRundschau-Regionalitätspreis, das Kurhaus machte sich um die regionale Wertschöpfung verdient und trägt dazu bei, die Menschen in der Region zu halten.

Link: Kneipp Kurbetrieb Bad Kreuzen

Body&health academy setzt auf neues Design und Technologie

„Gebildet. Gefestigt.Gefragt.“ lautet der Slogan der body&health academy, der größten Aus- und Weiterbildungseinrichtung in Österreich im Bereich Gesundheit und Soziales. Maks Marketing aus Freistadt zeichnet schon seit Jahren für den erfolgreichen und gewinnenden Marktauftritt der Akademie verantwortlich. Vor  Kurzem wurde der aktuelle Ausbildungskatalog fertig gedruckt, und der neue Webauftritt ging online.

maks Marketing gestaltete den neuen Katalog der body&health academy. Quelle: maks Marketing

Die body&health academy hat sich unter der Leitung von Direktor Johannes Kainberger und mit dem Know-how der maks Marketing zu einer der größten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in Österreich entwickelt. Gemeinsam mit den über 260 Referenten und Professoren wurde wieder ein eindrucksvolles Ausbildungsprogramm zusammen gestellt. Praxisnahe, am Puls der Zeit und mit Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheit- und Sozialbereich zeichnet inhaltlich das umfangreiche Angebot der body&health academy aus – grafisch und textlich ausdrucksvoll aufbereitet.

QR-Codes bieten einen direkten Weg zu den Lehrgängen. Als erste österreichische Ausbildungsstätte sind alle Lehrgänge und Seminare im Ausbildungsprogramm mit QR-Codes versehen. Somit können Interessenten direkt mit dem Mobiltelefon ins Internet zu der jeweiligen Detailseite und erhalten dort weitere Informationen.

An fünf Standorten – Haslach, Wien, Graz, Linz und Dornbirn– werden topaktuelle Gesundheits-Lehrgänge als Diplomlehrgänge, Lehrgänge universitären Charakters, Master-Programme, gewerbliche Ausbildungen und als Seminare angeboten. Auf geballten und informativen 160 Seiten ist das umfangreiche Angebot im brandneuen Katalog verpackt- eine echte Bildungsfibel für Menschen, die für die eigene Gesundheit bzw. für die eigene „Work-Life-Balance“ aktiv werden wollen.

Neben dem Katalog wurde die Homepage völlig neu gestaltet. „Eines der wichtigsten Medien für Aus- und Weiterbildungsstätten ist eine übersichtliche Webpage, die natürlich bei den gängigen Suchmaschinen gefunden wird“, ist Direktor Johannes Kainberger überzeugt, „ maks Marketing hat das für uns überzeugend und wie wir in den ersten Tagen schon sehen können, sehr erfolgreich umgesetzt.“ Die neue Homepage ist auch dem ersten Blick klarer, übersichtlicher und die wichtigsten Informationen sind mit wenigen Klicks erreichbar – und für alle Mobiltelefone optimiert. „Regionalität, Nachhaltigkeit und langjährige Partnerschaften sind bei uns gelebte Philosophie“, berichtet Ing. Markus Obermüller, Geschäftsführer bei maks Marketing, „ und daher arbeiten wir bei der Typo3-Programmierung mit den Spezialisten von Incert eBusiness zusammen.“

Schwerpunkte von maks Marketing sind Gesundheit, Genuss und Regionalität. Die maks Marketing und Kommunikations GmbH aus Freistadt hat sich seit Gründung vor 5 Jahren als kreative und erfolgsversprechende Agentur für die Branchen Gesundheit, Genuss und für regionale Themen etabliert. Zahlreiche Kunden – von Einzelunternehmen bis zu überregionalen Initiativen – setzen inzwischen auf das Branchen Know-how der Mühlviertler.

Link: Bodytrainer, maks Marketing

Talentierte Mädchen für technische Berufe begeistern

Der Fachkräftemangel im Bezirk Freistadt wird zunehmend drückender. Neben der hohen Pendlerrate, großteils bedingt durch die Sogkraft der vorwiegend größeren Unternehmen im oberösterreichischen Zentralraum, beschleunigt auch der deutliche Rückgang der 15-Jährigen die Problematik für die Arbeitgeber. Die WKO Freistadt startete gemeinsam mit Hauptschule 2 Pregarten und Technologiezentrum Freistadt das Pilotprojekt „Technik-Talentinnen“.

Mädchen der Hauptschule 2 Pregarten schnuppern im Rahmen des Pilotprogramms „Technik-Talentinnen“ in die Berufswelt der Technik hinein. Foto: Stiwa Group

„Die WKO Freistadt lässt deshalb nichts unversucht, hier mit gezielten Maßnahmen effizient gegenzusteuern“, sagt WKO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss. Das soll mit dem Pilotprojekt „Technik-Talentinnen“ erreicht werden, das in Ergänzung zu bereits erfolgreichen Projekten wie „Mädchen in die Technik“, „Power Girls“, „Girls Day“ und „Job Tour Freistadt“ das Ziel hat, langfristig das Interesse der Mädchen an technischen Berufen zu wecken und zu stärken.

Die Jugendlichen werden über Job- und Karrieremöglichkeiten in der Region informiert. Ausgewählt wurden dafür acht interessierte und technik-talentierte Mädchen der dritten Klassen der Hauptschule 2 in Pregarten. Sie absolvieren im Schuljahr 2011/12 ein exklusives Workshop-Programm mit den drei regionalen, technikorientierten Unternehmen Technosert electronics GmbH, Wartberg, Schinko GmbH, Neumarkt, und Stiwa Group, Hagenberg, sowie der FH Hagenberg. In diesen ganztägigen Workshops werden die Mädchen unter kompetenter Betreuung sehr praxisorientiert an die Technikberufe herangeführt.

Den ersten Workshop haben die Mädchen bereits Ende November 2011 bei der Stiwa Group in Hagenberg absolviert und beim Löten, der Montage der Desktoptrainer sowie Übungsarbeiten an der Schulungsanlage erste Eindrücke gesammelt, wie moderne Technologieunternehmen agieren. „Mit dem Projekt „Technik Talentinnen“ haben wir eine Initiative gestartet, die für Schülerinnen unserer Schule, Firmen der Region und der Fachhochschule große Vorteile bringen kann. Wir sind stolz darauf, unseren technikinteressierten Mädchen diese einmalige Chance bieten zu können,“ sagt Reinhard Bauer.

Vom Pilotprojekt sind vor allem auch Projektinitiator Johannes Gschwandtner, Geschäftsführer der Technosert electronics GmbH, Reinhard Bauer, Direktor der Hauptschule 2 in Pregarten, sowie der Leiter der WKO Freistadt, Dr. Dietmar Wolfsegger, überzeugt. „Da Leidenschaft nicht nur geweckt, sondern auch entwickelt werden muss – Beruf ist fundiert auf Berufung -, setzt das Projekt “Technik Talentinnen” mit der Zielsetzung der kontinuierlichen Hinführung zur beruflichen Leidenschaft im Hauptschulalter an,” so Johannes Gschwandtner. Dietmar Wolfsegger fügt hinzu: „Wir gehen innovative Wege, um für unsere technischen Betriebe in der Region auch Mädchen als Fachkräfte zu gewinnen. Mühlviertlerinnen sind engagiert und verlässlich. Wir wollen ihnen tolle Jobs in der Region zeigen.“

Link: Hauptschule 2

Indianische Weisheit im Mühlviertel entdecken

Mehr als 70 Prozent der Oberösterreicher lassen sich bei körperlichen beziehungsweise bei gesundheitlichen Problemen professionell beraten. Jeder zweite Oberösterreicher würde eine externe Beratung zur Existenzsicherung, in einer allgemeinen Lebenskrise oder bei Mobbing am Arbeitsplatz in Anspruch nehmen. In Österreich stehen dafür rund 2.100 Lebens- und Sozialberater zur Verfügung. Davon arbeiten 382  in Oberösterreich. Im Mühlviertel sind 64 aktiv. Eine davon ist Karin Theresa Öhlinger, die in Königswiesen als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin tätig ist.

Lebens- und Sozialberatung wird von professionell ausgebildeten Beratern angeboten, die Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen bei der Lösungsfindung unterstützen. Je nach Spezialgebiet des Beraters betreuen sie Individuen, Paare, Familien, Teams oder Gruppen. Das Spektrum reicht von Persönlichkeitsberatung über Kommunikations-, Berufs- und Karriereberatung sowie Coaching bis hin zur Konfliktberatung, Mediation. Besonders häufig werden Familienberatungen zu Ehe, Partnerschaft und Trennung angeboten. Nach einer IMAS-Umfrage sind die Familienberatung (84 Prozent), die Erziehungsberatung (80 Prozent) und die Konfliktberatung (79 Prozent) besonders in der Bevölkerung bekannt. Je nach Ausbildung und Schwerpunkt betreuen die Berater bei verschiedenen Veränderungen und Situationen wie bei Krankheiten, Todesfällen, Süchten, beruflicher Veränderung, der Erreichung persönlicher Ziele, Persönlichkeitsbildung und zahlreichen anderen Problemen.

Karin Theresa Öhlinger ist fest mit der Natur verwurzelt. Bild im Tipi: Öhlinger

Karin Theresa Öhlinger lässt sich besonders von den Weisheiten der Ureinwohner Amerikas inspirieren. “Obwohl wir oft den Namen „Indianer“ verwenden, ist er eigentlich nicht gerechtfertigt. Der Name geht auf Columbus zurück, der dachte, er sei in Indien gelandet. Die Ureinwohner Amerikas nennen sich selbst Native Americans, First Nations oder Native People. Ich habe ihre Kultur ein Stück weit zu meinem Leben gemacht, da ich auch heute nach 20 Jahren immer noch sehr viel von den Ureinwohnern Amerikas lernen darf,” sagt Karin Theresa Öhlinger.

Ihre Weisheit gibt sie gerne in Form von Ritualarbeit und Seminaren wie einer schamanischen Trommelreise, Redestabrunden, Medizinrad und verschiedenen Gedenkfeiern weiter. “In unserer europäischen Kultur haben wir verlernt Rituale in unser Leben zu integrieren. Natürlich feiern wir heute auch Geburtstage, Hochzeiten, Taufen, Begräbnisse und so weiter. Doch all diese Rituale sind sehr weit vom Eigentlichen entfernt, nämlich das wir alle ein großes Ganzes dieses Universums sind. Wir stammen alle von Mutter Natur und der Großen Schöpfung ab, aber unsere heutigen Rituale und Zeremonien haben sehr wenig mit der Natur zu tun, daher habe ich meinen Focus speziell auf diese gelegt”, so Karin Theresa Öhlinger.

Link: Naturspirit

8.888 Euro für Licht ins Dunkel

Bereits zum 12. Mal unterstützte das Modehaus Kutsam die ORF Spendenaktion „Licht ins Dunkel“ um Menschen, die Hilfe benötigen, ein Stück Weihnachten zu ermöglichen. Dieses Jahr ging die Spende an die Caritas-Einrichtung St.Pius.

Christian Kutsam überreichte am 24. Dezember 2011 im Rahmen der ORF „Licht ins Dunkel“- Gala an ORF-Moderator Günther Hartl das symbolische Spendenpackerl über 8.888 Euro für die St.Pius Maltherapie der Caritas.

Das Modehaus Kutsam ist seit 1959 mit Filialen in Ober- und Niederösterreich tätig. Die Mühlviertler Filiale befindet sich in Schwertberg und gehört seit 2000 zum Familienunternehmen Kutsam. Mit insgesamt über 70 Mitarbeitern sind die zahlreichen Kunden an allen Standorten kompetent beraten. Für eine freundliche Atmosphäre sorgen eine Kinderspielecke und eine Kaffeebar. Die Änderungsschneiderei im Haus und die Terminvereinbarung ermöglichen ein stressfreies Einkaufen.

Neben akutellen Trends und Rundum-Service punktet das Modehaus Kutsam durch sein soziales Engagement. Jedes Jahr sammeln die Mitarbeiter für Licht ins Dunkel. Die Spendensumme von 8.888 Euro setzt sich aus dem Verkauf von Kabarett-Karten, Tombolalosen und den Einnahmen aus dem traditionellen „Dankeschön-Samstag“ zusammen. An diesem besonderen Samstag im Dezember bedanken sich die Mitarbeiter bei den Kunden für Ihre Treue und verwöhnen sie mit einem selbstgemachten Kuchenbuffet sowie Glühwein. Der Erlös wird von den Geschäftsführern Roswitha und Christian Kutsam noch verdoppelt und gespendet.

Im Jahr 2011 kam die Spende der Caritias-Einrichtung St. Pius zu Gute. Die Caritas-Mitarbeiter kümmern sich derzeit um rund 250 Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit Beeinträchtigungen. Das therapeutische Angebot reicht von Ergo- über Physiotherapie bis hin zur Musik- und Maltherapie. Die Spende unterstützt besonders die Maltherapie.

Link: Kutsam

Piloten und Freistädter Wirtschaft gaben Gas bei der Jänner Rallye

Bereits zum 29. Mal fand Jänner-Rallye statt. Erstmals war die Jänner-Rallye Auftakt zur Rallye Europameisterschaft und erster Lauf zur tschechischen und zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Nicht nur die Veranstalter freuten sich über den gelungen Event, sondern auch die Betriebe der Region. Die Rekordbesucherzahl von 140.000 belebte die Freistädter Wirtschaft stark. 

Erster Tag der 29. Internationalen Jänner Rallye, dem ersten Lauf zur Rallye EM 2012 am Freitag, 06.01.2012 mit Start und Ziel in Freistadt. Im Bild Juho Hanninen (FIN) im Skoda auf der Sonderprüfung Liebenau. Foto: rubra

Noch bevor der erste Bolide für die 29. Internationale Jänner Rallye über die Startrampe ging, fiel bereits die Startflagge für die Freistädter Wirtschaft. Obfrau der WKO-Freistadt, Gabriele Lackner-Strauss, freute sich über den regen Gästeansturm: „Die Jänner Rallye ist nicht nur der größte Event im heimischen Motorsportkalender, sie ist auch ein wirtschaftlicher Turbo für die Region Freistadt und sogar weite Teile des Mühlviertels bis hinein in den oö. Zentralraum“.

Die letzte Rallye brachte bereits einen Wertschöpfungsrekord von ca. 3,5 Mio. Euro und etwa 7000 zusätzliche Nächtigungen in die Region. Dieses Jahr, da die Jänner Rallye 2012, erstmals als Europameisterschaftslauf ausgetragen wurde, kurbelte sie die Freistädter Wirtschaft noch stärker an als letztes Jahr. Abgesehen davon, dass die Rennveranstaltung in der sonst ruhigeren Nachweihnachtszeit bei den regionalen Beherbergern für Auslastung sorgte, profitierten auch andere Wirtschaftsbereiche als Hotellerie und Gastronomie sehr wesentlich vom Ansturm der 140.000 Rallyefans. Im Rallyezentrum Freistadt sowie im Umfeld der jeweiligen Sonderprüfungsstrecken steigerte sich der Umsatz der Lebensmittelhändler, Bäcker, Fleischer, Tankstellen und Trafikanten. Ebenso involviert waren Vereine und Körperschaften wie Feuerwehren. Nicht unerwähnt ließ Lackner-Strauss auch die rund 300.000 Euro Umsatz, die vom Veranstalter für Druck, Werbung und Zeltverleih in Auftrag gegeben wurden.

Von den Vorjahren ist bekannt, dass Tagesgäste pro Kopf täglich durchschnittlich 30 Euro ausgeben. Bei den Nächtigungsgästen sind es rund 80 Euro. Bei 100.000 Besuchern, und rund 7000 Nächtigungen resultiert daraus eine Wertschöpfung von mehr als 3,5 Mio. Euro. Darüber hinaus lässt sich der Werbewert für die Region Mühlviertel nicht in Zahlen ausdrücken. “Unter den zahlreichen Rallye-Besuchern befanden sich diesmal auch mehr als 200 nationale und internationale Medienvertreter, die mit ihren Berichten und Beiträgen in Print, Hörfunk und TV die Urlaubsregion Mühlviertel mittransportieren. Ebenso nehmen die Rallye-Teilnehmer sowie die Besucher jedes Jahr ihre Eindrücke von diesem landschaftlich attraktiven Teil Oberösterreichs mit nach Hause,” verwies Lackner-Strauss auf diese nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen der Jänner Rallye.

Die Sonne einfangen mit Solaranlagen am eigenen Dach

Sobald sich die Sonne wieder blicken lässt, freuen sich nicht nur Sonnenhungrige, sondern ebenso die Besitzer von Solaranlagen. Solarier aus Engerwitzdorf setzt auf jahrelange Erfahrung in der Energieerzeugung mit Biomasseheizungen und Solaranlagen. Dieses Jahr feiert die Gesellschaft für erneuerbare Energie ihr 25-jähriges Bestehen am Markt.

Der Einsatz von Solaranlagen rentiert sich für die Familie Inzinger aus Waldburg.

Seit einem Vierteljahrhundert stehen langlebige Solaranlagen sowie Holzheizungen bei der Firma Solarier an erster Stelle. Die Heizungen werden vor allem mit Holz, Pellet oder Hackgut betrieben. Solarier arbeitet nachhaltig auf den Einsatz von erneuerbaren Energien hin. Häuslbauer, die gerne die Sonne einfangen, bevorzugen Solaranlagen, die zur Raumheizung oder zur Bereitstellung von Warmwasser verwendet werden können. Neu bei Solarier ist die Photovoltaik, der Sonnenstrom, der die Energieversorgung zusätzlich zur Wärme, vervollständigt. Im Jahr 1987 begannen die Gründer von Solarier, Sigi Fürst aus Möhringdorf aus dem Bezirk Neumarkt im Mühlkreis und Hans Messenböck aus Meggenhofen, im Selbstbau. Mittlerweile wurden mehr als 15.000 Solaranlagen montiert und 3.000 Biomasseheizungen installiert.

Die firmeninterne Kollektorproduktion und weitere innovative Produkte rund ums Heizen garantieren hohe Qualität und fachgerechte Montage. Solarier bietet mit rund 40 Mitarbeitern am Standort Engerwitzdorf/Katsdorf, mit einer eigenen Planungsabteilung, alle Leistungen aus einer Hand. Dazu zählen neben Solaranlagen auch das „Heizhaus im Schrank“ sowie die eigene Regelung zur Wärmeverteilung im Eigenheim.

Um das Angebot der eigenen Energieversorgung zu ergänzen, wurde im Jahr 2011 die Produktpalette um Photovoltaikanlagen erweitert. Neben Beratung, Planung und Montage der Heizungsanlage verfolgt Solarier das Ziel 100%ige Energieversorgung aus erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Weitere Standorte des Unternehmens befinden sich in Weibern im Hausruckviertel und in Winklern in Oberkärnten.

Link: Solarier Gesellschaft für erneuerbare Energie mbH